MIF Europe Speaker Prof. Dirk Zupancic entwickelte zusammen mit dem Beratungsunternehmen Mercuri International das Konzept des Value-Selling-Prozesses, dessen Erfolg auf einem systematischen Prozess in sechs Schritten beruht. Fokussiert werden hierbei Kundenbeziehungen zur höheren Managementebene mit dem Ziel, diese zu erweitern, zu festigen und so Wachstum zu generieren. Wie diese sechs Schritte sich inhaltlich gestalten und welche Rolle hierbei Innovationen spielen, das verriet der Leiter des Kompetenzzentrum Business-to-Business-Marketing am Institut für Marketing der Universität St. Gallen dem Magazin Panorama (2-2011) im Interview. Wir haben Ihnen dieses im News-Bereich des MIF Europe bereitgestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Im Interview: Prof. Dr. Dirk Zupancic über Value-Selling
Tuesday, September 27th, 2011Neu am MIF Europe 2012: Dr. Erich Joachimsthaler
Thursday, September 15th, 2011evoworkx live freut sich, einen weiteren großen Vordenker in München begrüßen zu dürfen, der das Spektrum unseres MIF Europe 2012 bereichert: Dr. Erich Joachimsthaler – Markenstratege, Innovator, Allrounder.
Neben verschiedenen akademischen Abschlüssen wie einem Master of Science in Statistik und Marketing und einem Ph.D. in Business Administration sowie Lehraufträgen an angesehenen Instituten, gründete er die Strategie- und Marketingberatung Vivaldi Partners, die heute führende Unternehmen und Marken weltweit berät.
Seit Beginn der 90er Jahre liegt Dr. Joachimsthalers Themenschwerpunkt auf Marketing und Markenmanagement. Mit Prof. Dr. David A. Aaker hat er neben zahlreichen Artikeln und mehrfach ausgezeichneten Best Practice-Beispielen den Bestseller „Brand Leadership” (Januar 2000) verfasst. Sein neues Buch „Hidden in Plain Sight“ beschäftigt sich mit dem Beitrag von Marken zur Wertschaffung und Wachstum im Unternehmen.
Wir sind gespannt auf seine Keynote am Marketing & Innovation Forum Europe 2012.
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Keynote-Speaker Steven B. Johnson im Tagesspiegel-Interview
Thursday, August 4th, 2011MIF Europe 2012 Keynote-Speaker und Bestseller-Autor (“Where good ideas come from”) Steven B. Johnson stand dem Tagesspiegel Rede und Antwort zum Thema Innovationen, wie sie entstehen und welche Voraussetzungen neue Ideen benötigen. Lesen Sie hier das ganze Interview, und warum der Gedankenaustausch Ihrer Mitarbeiter und die Zusammenführung “halber Ideen” meist die Triebfedern des Fortschritt darstellen und weniger aus Geistesblitzen einzelner Genies entstehen.
“Musiker sind anders – Manager auch!” – Miha Pogacnik im Interview
Monday, July 11th, 2011Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter?
Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht, da sie im Prinzip der Mutterboden der Europäischen Substanz ist. Eigentlich wird die klassische Musik in den höheren Positionen und Führungszentren eher als höhere Unterhaltungsform und nicht als Prozess und Lernchance wahrgenommen, obwohl es genau dort gilt die Kunst neu zu entdecken und sie als Erziehungsprinzip für Faktoren anzuwenden die heute mit größter Notwendigkeit aus der Zukunft auf uns zukommen.
Ich gebe ihnen ein Beispiel mit zwei interessanten Komponenten aus dem Bereich Symphonie: Wenn man sich ein Symphonieorchester anschaut, kann man sofort eine Parallele zu einer Organisation herstellen. Nur, dass dieses Orchester mit seinen einzelnen Gruppen in einer außergewöhnlich präzisen Zusammenarbeit miteinander arbeitet. Man kann sehr wohl sagen, dass Musiker nicht die einfachsten Menschen sind und sehr viele Eigenarten besitzen. Dennoch verlieren sie diese in genau dem Moment, an dem der Konzertmeister präsent wird. Sie geben sie an das Höhere, das heißt an die Symphonie, ab und es wird zusammen musiziert und gestaltet. Man gibt sich in dem auf, was man tut.
Nun kann man auch sagen, dass Manager nicht die einfachsten Menschen der Welt sind. Das Problem ist nur, dass sie ihre Eigenarten auch behalten, wenn sie ihrem Beruf nachgehen. Wo ist die Partitur, die ihnen die Möglichkeit gibt, über sich hinauszuwachsen und einer größeren Sache zu dienen? Wo sind diejenigen Führungskräfte, die in der Lage sind, dieses Rohmaterial so in die Hände zu nehmen, dass eine Partitur für ein Unternehmen entsteht, welcher die Mitwirkenden mit Begeisterung, Freude und größtem Engagement den Visionen und Strategien des Unternehmens folgen können? Es muss das Gefühl da sein, dass die Arbeit, die man vollbringt, auch eine persönliche Weiterbildung hervorruft und somit die Arbeit ein Teil des Lebens wird. Man muss die Teilnehmer in die Musik eintauchen lassen, sie mit ein paar Begriffen die Aufmerksamkeit auf die Vorgänge richten und Sie werden selber eine Beziehung zu ihr aufbauen, um Lösungen für die eigenen Probleme und Fragen ausfindig zu machen. Dies geschieht auf der höchsten Ebene, die Ebene der Ebenen: Liebe.
Inwiefern sind Sie der Meinung, dass eine Partitur sich entwickeln und entstehen muss, und in wie weit man als Leader oder Unternehmen Vorgaben machen muss? Bei einem Zusammenspiel mehrerer Solisten ist es schon wichtig, ein klares Ziel vorgegeben zu haben. Inwiefern kann ich als Leader da Einfluss nehmen?
Die Unternehmenspartitur muss aus dem Ganzheitlichen erfasst werden, das bedeutet, dass jedes einzelne Element – ob Lieferant oder Unternehmensführung – genauso wie die einzelnen Noten in einem Stück, eine Rolle spielen.
Man hat zunächst Rohmaterial und kennt die Gegebenheiten einer zu behandelnden Materie. Dann ist allerdings die Frage, ob man einen künstlerischen Sinn für diese Elemente entwickeln kann. Ob man jetzt pragmatisch darauf schaut oder ob man es schafft, dieses Geschehen ganzheitlich zu betrachten und seine eigene Phantasie daran zu knüpfen. Wenn man so weit gekommen ist, dass man seine Persönlichkeit mit dieser Sache verbindet, dann ist man schon auf dem Weg seine Unternehmenspartitur zu komponieren. Es fehlt viel zu oft an der Phantasie in einem Unternehmen. Man ist sogar stolz darauf pragmatisch vorzugehen. Doch leben ist nicht pragmatisch. Leben ist Phantasie. Die Phantasie begeistert, belebt das Ganze und ist vor allem wichtig, wenn man mit Menschen zu tun hat. Dies ist ein neues Feld, welches noch weiterentwickelt werden muss: Die Frage, wie man die Phantasie in die Visionenbildung eines Unternehmens bekommt.
Sehen Sie es auch ein bisschen als Problem, dass die Unternehmer immer auf der Suche nach dem Neuen sind und weniger zurück auf die Substanz und die alten Werte gehen?
Ich nehme oftmals etwas ganz Altes und setzte es in einen neuen Kontext, sodass es wie etwas Neues erscheint. Es kommt darauf an, wie etwas wahrgenommen wird und wie man zu etwas steht. Darin liegt im Grunde die Innovation, denn eigentlich existiert ja schon alles und wir kennen ja eigentlich auch schon alles.
Wir haben mit Unternehmen zu tun und wissen, dass die Konzentration eigentlich auf dem Service liegt. Außerdem wissen wir, dass der Mensch vielschichtig ist. Trotzdem nehmen wir nicht genug Rücksicht darauf und versuchen, immer nur so schnell wie möglich so viel wie möglich an den Kunden zu bringen. Doch das ist nicht die Zukunft eines Unternehmens, da ein Übermaß an Produkten besteht und nun die Frage gestellt werden muss, welche Techniken in dieser Hinsicht weiterhelfen können, ohne die Sensibilität und Sinne der Menschen zu vernachlässigen. Für diese Form der Unternehmensführung gibt es zu wenige Weiterbildungsmöglichkeiten und an dieser Stelle sind nun die Künstler und Musiker gefragt, Methoden zu entwickeln, die diese Gefühlswelt in ein organisiertes Konzept oder eine Gefühlsarchitektur umsetzen. Es fließt viel zu viel Geld in die falschen Dinge und genau dort, wo es gilt zu investieren, ist es den meisten Unternehmen zu viel. Man muss diese Fähigkeiten entdecken, sie schätzen lernen und dort, wie überall sonst auch im Business, ökonomisch denken und in die Menschen investieren.
Glauben Sie, dass ein Zusammenspiel von ökonomischem und ökologischem Handeln in der Zukunft vor Krisen schützen kann?
Als erstes ist es immer wichtig, ein Gleichgewicht zu halten. Natürlich müssen Effizienz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Das ist aber nichts Neues. Der andere Punkt ist allerdings, dass heutzutage die Unternehmen immer mehr in Sachen Mehrwert für die Gesellschaft unter die Lupe genommen werden. Wenn ein Unternehmen einen gesellschaftlichen Faktor darstellt und nicht nur eine Geldmaschine, dann geht es eigentlich schon fast um eine Gewissensfrage: Kann sich ein Unternehmen heutzutage überhaupt noch leisten nicht nachhaltig, unökonomisch und sozial ignorant zu handeln? Und in diesem Punkt heißt es eben Menschen zu Rate zu ziehen, die den Unternehmensmitgliedern Fähigkeiten vermitteln, welche sich auf das Menschliche und Vorausschauende beziehen. Denn Menschen mit diesen vielseitigen Fähigkeiten sind diejenigen, die ein Unternehmen aus der nächsten Krise herausziehen.
Welches Wachstumspotential haben Unternehmen, die effizient wirtschaften und ökologisch handeln?
Das Größte. Das ist doch klar. Nur darf eben in dieser Sache nicht im Quartal gedacht, sondern es muss langfristig investiert werden. Natürlich gibt es einige, die sich diese Investition nicht leisten können. Jedoch gibt es auch viele Unternehmen die zu lange warten, meistens bis es zu spät ist und in diesem Fall muss dann wieder an den falschen Dingen gespart werden.
Musik macht ja bekanntlich kreativ. Mit welchem musikalischen Konzept würden Sie Manager zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren wollen?
Die Frage ist: Was ist Nachhaltigkeit? Für mich ist Nachhaltigkeit, wenn ich nach Jahren einem Manager begegne, er mich auf einen meiner damals präsentierten musikalischen Vorträge anspricht, aber ich mich nicht mal an ihn erinnere. Nachhaltigkeit ist Erinnerungsfähigkeit. Und in der Musik bezieht sich Nachhaltigkeit auf das Bewundern. Wenn ich ein Stück so bewundere, dass ich mich hineinversetzen kann und es richtig fühle, man in diesen organischen Prozess durch Gefühl, Interesse und Arbeit hineingekommen ist, wird eigentlich ausgeschlossen, nicht nachhaltig zu handeln.
Musik – Human Relationship – Nachhaltigkeit, das klingt nach einem perfekten Dreiklang: Wie kann daraus nachhaltiges Handeln und ein neues Miteinander im Unternehmen entstehen?
Ich habe unheimliche Erwartungen und Glauben an die menschlichen Fähigkeiten. Wenn man in diesen sogenannten Dreiklang eintauchen kann, werden unwesentliche Dinge mit viel mehr Leichtigkeit weggeschoben, um sich mit viel größerem Willen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich denke, wenn man dieses Erlebnis wirklich wahrnimmt und man wirklich in diese Welt eintauchen kann, dass dann die Entwicklung durch Investition erfahren wird. Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dieser Art der Unternehmensstrategie nicht identifizieren können und das ist auch in Ordnung so. Dennoch glaube ich daran, dass diejenigen, die den Anklang finden, auch langfristig die Führung übernehmen werden.
Special Management Day 2011 – nur noch wenige Tage bis zum Highlight in Wien
Tuesday, June 21st, 2011Der Special Management Day in Wien steht kurz bevor. Mit Freude haben wir von evoworkx live die Entwicklung des SMD–Roundtable zu einem waren Highlight der Veranstaltung verfolgt, dessen Besetzung wohl kaum Wünsche offen lässt.
Drei große, renommierte österreichische Unternehmen haben sich mit Ihren Repräsentanten angekündigt, um über die Kriterien und Voraussetzungen einer Unternehmenskultur zu debattieren, die den sich kontinuierlich ändernden Rahmenbedingungen nicht nur Stand hält, sondern auch zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.
Moderiert von Chefredakteur Andreas Lampl (Format und trend) diskutieren:
• Austrian Airlines CEO Dr. Andreas Bierwirth
• Post AG Vorstand Dr. Herbert Götz
• Peter Pirkner, Leiter des strategischen Personalmanagement der ÖBB
Erfahren Sie mehr über den Roundtable, seine Teilnehmer und den Special Management Day auf der Forum-Seite unter www.smd-vienna.com.
Prof. Kydlands u. Prescotts Theorien aktueller denn je
Tuesday, April 19th, 2011Ihre mit dem Nobelpreis (2004) prämierte Ausarbeitung “Rules Rather than Discretion: The Inconsistency of Optimal Plans” (1977) zur Rolle der zeitlichen Konsistenz der Wirtschaftspolitik und den treibenden Kräften hinter Konjunkturzyklen ist über 30 Jahre „alt“, die darin enthaltenen Aussagen jedoch aktueller denn je. Erstere galt, wie Markus Diem Meier in seinem Blog des Schweizer Tagesanzeigers schreibt, jahrelang als Legitimation der Unabhängigkeit der Zentralbanken vom Staat.
Die Finanzkrise der letzten Jahre indes rüttelt in der mit ihr verbundenen Diskussion um die vermeintliche Notwendigkeit der Regulierung der Finanzmärkte kräftig an jenem Postulat. „Doch wie lösen wir nun das Problem mit der Unabhängigkeit?“, fragt Diem Meier, nachdem er zuvor dem Pro kritische Aussagen aus Milton Friedmann’s „Capitalism and Freedom“ (2002) gegenüber stellt.
Lesen Sie den kompletten Artikel hier
Hand over the brand to the consumer – Interview with Martin Lindstrom
Tuesday, September 21st, 2010When it comes to innovation, where do you see the strengths of Central European companies in international comparison?
They have their house in order meaning they deliver on time, on promise and have a flair for quality. These are aspects many companies struggle with and thus may be fantastic at innovation but very poor at operations.
How innovative is the “Old Europe”, in which area are we one step ahead of other nations?
I’d actually say that Old Europe has become more and more innovative over the past years. Denmark is leading the sustainable, design and pharmaceutical innovation, Germany more and more fashion and cosmetic innovation, Holland – financial and electronic innovation, Austria beverage innovation etc. I’d say the region in many ways is ahead of many countries – mainly because they’ve already secured experience within those fields and thus due to their insight are “one step ahead”.
What do you think are the three success factors for innovative firms?
To adapt incredibly fast.
To use the users as innovators and engage them in the entire development process.
To utilize our senses – and understand how they play an amazing role on our non-conscious mind.
Which company has inspired you during the last two years in the period of the financial crisis?
Natura
How “social” are innovations? Are companies right to emphasize on “Social Media” so strongly?
They have no other choice as social media without any doubt will turn into a serious advertising weapon within the next couple of years (it isn’t now by the way) and thus this is the time to learn while the game still is in slow motion.
Which current trends will we be laughing about in five years from now?
That Twitter is the next advertising hub, that the Apple brand always is perfect, that 83% of all communication only appeals to 1 of our senses.
What are the biggest challenges for marketing and sales directors in the coming years?
To hand over the brand to the consumer – for them to manage.
Where do you find inspiration for new ideas?
By observing consumers day and night – I live, breath, talk, observe, interview consumers at least 3 days a week in at least as many different countries per week. This is where the foundation for our next brand trends occurs.
What can we expect from you at the Marketing & Innovation Forum Europe 2011?
To be surprised, provoked, shocked… and entertained. But most importantly to begin a thought process on your way home which might change your view of communication for some time
Marketing & Innovation Forum Europe kooperiert mit XING
Tuesday, August 25th, 2009Pressemitteilung: Das Marketing & Innovation Forum Europe (http://www.mifeurope.com/)
kooperiert mit dem führenden europäischen Business-Network XING. In München trifft sich am
1. und 2. Dezember diesen Jahres die Marketing- und Sales-Community zum „Marketing &
Innovation Forum Europe 2009“, zu dem der Veranstalter evoworkx live die führenden Experten
und Visionäre mit über 500 Entscheidern aus Deutschland und Mitteleuropa zusammenbringt.
Im Westin Grand Munich Arabellapark erhalten die Teilnehmer an zwei Tagen Inspirationen und
Lösungsansätze für nachhaltigen Erfolg auf der Absatzseite. Zu den hochkarätigen Rednern
zählen Kevin Roberts, CEO von Saatchi & Saatchi Worldwide, Prof. Hermann Simon, Bestseller-
Autor und Kolumnist im Manager Magazin sowie Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender
der XING AG…
Links zum Thema: Marketing & Innovation Forum Europe kooperiert mit XING PI
"Europa ist frustriert – Wann geht’s weiter, wie geht’s weiter?" Pressemitteilung evoworkx live
Tuesday, June 23rd, 2009Lösungsansätze für Manager auf dem Marketing & Innovation Forum Europe 2009
„Deutsche Unternehmen sind spitze. Weltspitze!“ – Prof. Hermann Simon hat 33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise im Gepäck, Kevin Roberts redet von hässlich Siegen – auch unschöne Siege müssen genossen werden und zieht provokativ die Parallele zum deutschen Fußball. Beide werden am Forum als Keynote-Speaker dabei sein.
Links zum Thema: DPA Artikel zum Marketing & Innovation Forum 2009







