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	<title>evoworkx live - evolving leadership // live blog &#187; innovation</title>
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	<description>Manager Meeting Europe, Marketing &#38; Innovation Forum Europe. Executive education at its best.</description>
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		<title>LMF Keynote Speaker Miha Pogacnik: Im Interview&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leadership & Management Forum Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Miha Pogacnik]]></category>
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		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;mit evoworkx live Geschäftsführer Daniel Kusebauch verrät Miha Pogacnik, wie Unternehmen von einem Orchester lernen können, aus der Summe Ihrer Einzelteile mehr als ein Ganzes zu formen: Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter? Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mit evoworkx live Geschäftsführer Daniel Kusebauch verrät Miha Pogacnik, wie Unternehmen von einem Orchester lernen können, aus der Summe Ihrer Einzelteile mehr als ein Ganzes zu formen:</p>
<p><strong id=mp1>Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter?</strong></p>
<p>Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht, da sie im Prinzip der Mutterboden der Europäischen Substanz ist. Eigentlich wird die klassische Musik in den höheren Positionen und Führungszentren eher als höhere Unterhaltungsform und nicht als Prozess und Lernchance wahrgenommen, obwohl es genau dort gilt die Kunst neu zu entdecken und sie als Erziehungsprinzip für Faktoren anzuwenden, die heute mit größter Notwendigkeit aus der Zukunft auf uns zukommen.</p>
<p>Ich gebe ihnen ein Beispiel mit zwei interessanten Komponenten aus dem Bereich Symphonie: Wenn man sich ein Symphonieorchester anschaut, kann man sofort eine Parallele zu einer Organisation herstellen. Nur, dass dieses Orchester mit seinen einzelnen Gruppen in einer außergewöhnlich präzisen Zusammenarbeit miteinander arbeitet. Man kann sehr wohl sagen, dass Musiker nicht die einfachsten Menschen sind und sehr viele Eigenarten besitzen. Dennoch verlieren sie diese in genau dem Moment, an dem der Konzertmeister präsent wird. Sie geben sie an das Höhere, das heißt an die Symphonie, ab und es wird zusammen musiziert und gestaltet. Man gibt sich in dem auf, was man tut.</p>
<p>Nun kann man auch sagen, dass Manager nicht die einfachsten Menschen der Welt sind. Das Problem ist nur, dass sie ihre Eigenarten auch behalten, wenn sie ihrem Beruf nachgehen. Wo ist die Partitur, die ihnen die Möglichkeit gibt, über sich hinauszuwachsen und einer größeren Sache zu dienen? Wo sind diejenigen Führungskräfte, die in der Lage sind, dieses Rohmaterial so in die Hände zu nehmen, dass eine Partitur für ein Unternehmen entsteht, welche die Mitwirkenden mit Begeisterung, Freude und größtem Engagement den Visionen und Strategien des Unternehmens folgen lassen? Es muss das Gefühl da sein, dass die Arbeit, die man vollbringt, auch eine persönliche Weiterbildung hervorruft und somit die Arbeit ein Teil des Lebens wird. Man muss die Teilnehmer in die Musik eintauchen lassen, mit ein paar Begriffen ihre Aufmerksamkeit auf die Vorgänge richten und Sie werden selber eine Beziehung zu ihr aufbauen, um Lösungen für die eigenen Probleme und Fragen ausfindig zu machen. Dies geschieht auf der höchsten Ebene, die Ebene der Ebenen: Liebe. </p>
<p><strong id=mp2>Inwiefern sind Sie der Meinung, dass eine Partitur sich entwickeln und entstehen muss, und in wie weit man als Leader oder Unternehmen Vorgaben machen sollte? Bei einem Zusammenspiel mehrerer Solisten ist es schon wichtig, ein klares Ziel vorgegeben zu haben. Inwiefern kann ich als Leader da Einfluss nehmen? </strong></p>
<p>Die Unternehmenspartitur muss aus dem Ganzheitlichen erfasst werden, das bedeutet, dass jedes einzelne Element &#8211; ob Lieferant oder Unternehmensführung &#8211; genauso wie die einzelnen Noten in einem Stück, eine Rolle spielen.</p>
<p>Man hat zunächst Rohmaterial und kennt die Gegebenheiten einer zu behandelnden Materie. Dann ist allerdings die Frage, ob man einen künstlerischen Sinn für diese Elemente entwickeln kann. Ob man jetzt pragmatisch darauf schaut oder ob man es schafft, dieses Geschehen ganzheitlich zu betrachten und seine eigene Phantasie daran zu knüpfen. Wenn man so weit gekommen ist, dass man seine Persönlichkeit mit dieser Sache verbindet, dann ist man schon auf dem Weg seine Unternehmenspartitur zu komponieren. Es fehlt viel zu oft an der Phantasie in einem Unternehmen. Man ist sogar stolz  darauf pragmatisch vorzugehen. Doch leben ist nicht pragmatisch. Leben ist Phantasie. Die Phantasie begeistert, belebt das Ganze und ist vor allem wichtig, wenn man mit Menschen zu tun hat.  Dies ist ein neues Feld, welches noch weiterentwickelt werden muss: Die Frage, wie man die Phantasie in die Visionenbildung eines Unternehmens bekommt. </p>
<p><strong id=mp3>Sehen Sie es auch ein bisschen als Problem, dass die Unternehmer immer auf der Suche nach dem Neuen sind und weniger zurück auf die Substanz und die alten Werte gehen?</strong></p>
<p>Ich nehme oftmals etwas ganz Altes und setzte es in einen neuen Kontext, sodass es wie etwas Neues erscheint. Es kommt darauf an, wie etwas wahrgenommen wird und wie man zu etwas steht. Darin liegt im Grunde die Innovation, denn eigentlich existiert ja schon alles und wir kennen ja eigentlich auch schon alles. Wir haben mit Unternehmen zu tun und wissen, dass die Konzentration eigentlich auf dem Service liegt. Außerdem wissen wir, dass der Mensch vielschichtig ist. Trotzdem nehmen wir nicht genug Rücksicht darauf und versuchen, immer nur so schnell wie möglich so viel wie möglich an den Kunden zu bringen. Doch das ist nicht die Zukunft eines Unternehmens, da ein Übermaß an Produkten besteht und nun die Frage gestellt werden muss, welche Techniken in dieser Hinsicht weiterhelfen können, ohne die Sensibilität und Sinne der Menschen zu vernachlässigen. Für diese Form der Unternehmensführung gibt es zu wenige Weiterbildungsmöglichkeiten und an dieser Stelle sind nun die Künstler und Musiker gefragt, Methoden zu entwickeln, die diese Gefühlswelt in ein organisiertes Konzept oder eine Gefühlsarchitektur umsetzen. Es fließt viel zu viel Geld in die falschen Dinge und genau dort, wo es gilt zu investieren, ist es den meisten Unternehmen zu viel. Man muss diese Fähigkeiten entdecken, sie schätzen lernen und dort, wie überall sonst auch im Business, ökonomisch denken und in die Menschen investieren. </p>
<p><strong id=mp4>Glauben Sie, dass ein Zusammenspiel von ökonomischem und ökologischem Handeln in der Zukunft vor Krisen schützen kann? </strong></p>
<p>Als erstes ist es immer wichtig, ein Gleichgewicht zu halten. Natürlich müssen Effizienz und  Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Das ist aber nichts Neues. Der andere Punkt ist allerdings, dass heutzutage die Unternehmen immer mehr in Sachen Mehrwert für die Gesellschaft unter die Lupe genommen werden. Wenn ein Unternehmen einen gesellschaftlichen Faktor darstellt und nicht nur eine Geldmaschine, dann geht es eigentlich schon fast um eine Gewissensfrage: Kann sich ein Unternehmen heutzutage überhaupt noch leisten nicht nachhaltig, unökonomisch und sozial ignorant zu handeln? Und in diesem Punkt heißt es eben Menschen zu Rate zu ziehen, die den Unternehmensmitgliedern Fähigkeiten vermitteln, welche sich auf das Menschliche und Vorausschauende beziehen. Denn Menschen mit diesen vielseitigen Fähigkeiten sind diejenigen, die ein Unternehmen aus der nächsten Krise herausziehen. </p>
<p><strong id=mp5>Welches Wachstumspotential haben Unternehmen, die effizient wirtschaften und ökologisch handeln?</strong></p>
<p>Das Größte. Das ist doch klar. Nur darf eben in dieser Sache nicht im Quartal gedacht, sondern es muss langfristig investiert werden. Natürlich gibt es einige, die sich diese Investition nicht leisten können. Jedoch gibt es auch viele Unternehmen die zu lange warten, meistens bis es zu spät ist und in diesem Fall muss dann wieder an den falschen Dingen gespart werden.  </p>
<p><strong id=mp6>Musik macht ja bekanntlich kreativ. Mit welchem musikalischen Konzept würden Sie Manager zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren wollen? </strong></p>
<p>Die Frage ist: Was ist Nachhaltigkeit? Für mich ist Nachhaltigkeit, wenn ich nach Jahren einem Manager begegne, er mich auf einen meiner damals präsentierten musikalischen Vorträge anspricht, aber ich mich nicht mal an ihn erinnere. Nachhaltigkeit ist Erinnerungsfähigkeit. Und in der Musik bezieht sich Nachhaltigkeit auf das Bewundern. Wenn ich ein Stück so bewundere, dass ich mich hineinversetzen kann und es richtig fühle, man in diesen organischen Prozess durch Gefühl, Interesse und Arbeit hineingekommen ist, wird eigentlich ausgeschlossen, nicht nachhaltig zu handeln. </p>
<p><strong id=mp7>Musik &#8211; Human Relationship – Nachhaltigkeit, das klingt nach einem perfekten Dreiklang: Wie kann daraus nachhaltiges Handeln und ein neues Miteinander im Unternehmen entstehen? </strong></p>
<p>Ich habe unheimliche Erwartungen und Glauben an die menschlichen Fähigkeiten. Wenn man in diesen sogenannten Dreiklang eintauchen kann, werden unwesentliche Dinge mit viel mehr Leichtigkeit weggeschoben, um sich mit viel größerem Willen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich denke, wenn man dieses Erlebnis wirklich wahrnimmt und man wirklich in diese Welt eintauchen kann, dies eine positive Entwicklung nach sich zieht. Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dieser Art der Unternehmensstrategie nicht identifizieren können und das ist auch in Ordnung so. Dennoch glaube ich daran, dass diejenigen, bei denen dies Anklang findet, auch langfristig die Führung übernehmen werden. </p>
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		<title>Neuer Speaker am MIF 2012: John Bielenberg &#8211; Brand Revolution: Thinking Wrong</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & Innovation Forum Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>
		<category><![CDATA[Creativity]]></category>
		<category><![CDATA[ideas]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr über die Zusage von John Bielenberg. Bielenberg ist nicht nur kongenialer Partner von Alex Bogusky in der Neudefinition von Marken, sondern auch ein höchst inspirierender Redner. Bielenberg hat im Laufe seiner Karriere über 250 Design-Preise erhalten und wurde 2011 mir dem Ehrendoktortitel des Maryland Institute College of Art ausgezeichnet. >>Zur Speaker-Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns sehr über die Zusage von John Bielenberg. Bielenberg ist nicht nur kongenialer Partner von Alex Bogusky in der Neudefinition von Marken, sondern auch ein höchst inspirierender Redner. Bielenberg hat im Laufe seiner Karriere über 250 Design-Preise erhalten und wurde 2011 mir dem Ehrendoktortitel des Maryland Institute College of Art ausgezeichnet. <a href="http://www.mifeurope.com/speaker/john-bielenberg/">>>Zur Speaker-Seite</a></p>
<p>Was Sie in seiner Keynote am MIF 2012 in München erwartet? Hier ein kleiner Vorgeschmack:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=H64Pa-IizIU">>> Video “A New Collaborative Capitalism”</a></p>
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		<title>„Mobiles Marketing wird der Internetrevolution sehr ähnlich sein“ &#8211; Rand Fishkin im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & Innovation Forum Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Rand Fishkin]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[SEOmoz]]></category>

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		<description><![CDATA[Rand Fishkin ist einer der führenden Pioniere im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Online-Marketing. Sein Unternehmen SEOmoz gehört im Bereich Suchmaschinenmarketing zu den erfolgreichsten der Welt. Im Interview hat er uns unter anderem verraten, warum es sich lohnt, in die Neuen Medien zu investieren, auch wenn die Ergebnisse mitunter etwas auf sich warten lassen. 1. Welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rand Fishkin ist einer der führenden Pioniere im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Online-Marketing. Sein Unternehmen SEOmoz gehört im Bereich Suchmaschinenmarketing zu den erfolgreichsten der Welt.</p>
<p>Im Interview hat er uns unter anderem verraten, warum es sich lohnt, in die Neuen Medien zu investieren, auch wenn die Ergebnisse mitunter etwas auf sich warten lassen.</p>
<p><strong id="ifrf1">1.	Welche Rolle spielt ein gezieltes Innovations-Management für erfolgreiches Marketing bzw. für den Vertrieb? Wie müssen sich Unternehmen auf Veränderungen in diesen Bereichen, bspw. Social Media einstellen?</strong><br />
Early adopter, die sich bereits frühzeitig mit den Themen Social Media, Content Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung) befassen, erwirtschaften verhältnismäßig höhere Umsätze, als der sich später anpassende Wettbewerb, die late-adopters. Diese Thematiken zu fokussieren verlangt allerdings Investitionen. Das Management muss unter der Annahme, dass der ROI langfristig hoch sein wird, Energie und Ressourcen freigeben, die keine positiven Ergebnisse über Nacht liefern. Dies ist eine der größten Herausforderungen im Bereich des Inbound Marketings, weil bei einem niedrigen ROI meist überteuerte Anzeigen geschaltet werden, da diese konsistentere und unmittelbare Resultate liefern. </p>
<p><strong id="ifrf2">2.	Welche Gründe sehen Sie, dass es so viele ungenutzte Chancen für Innovation in Unternehmen gibt?</strong><br />
Es gibt eine große Vielfalt an Gründen, wobei die Furcht wahrscheinlich der weitverbreitetste und überwältigendeste ist. Manager fürchten, dass die Langzeit-Investitionen in Innovation nicht in der Lage sind die kurzfristigen Unternehmensziele zu erreichen. Führungskräfte werden oft an Quartals- und Jahreszahlen gemessen und erhalten dementsprechend ihre Boni abhängig von der kurzfristigen Leistung. Jeder, vom Vorstandsvorsitzenden bis hinunter zum einzelnen Leistungserbringer befürchtet, dass das Abweichen von den strikten Plänen zu Bestrafung führt.</p>
<p>In meinen Augen ist es wichtig, ein Umfeld bzw. eine Unternehmenskultur zu schaffen, die Innovationen genauso belohnt wie Erfolg. Wir müssen verstehen, wie wichtig langfristige Investitionen und ein weitsichtiges Vorausdenken sind. Wichtiger als unmittelbare kurzfristige Zielerreichung. Dieses Denken ist zwar selten, aber man findet es bei fast allen außergewöhnlichen Organisationen dieser Welt. </p>
<p><strong id="ifrf3">3.	Social Media war eines der intensiv diskutierten Themen der letzten zwei Jahre, aber denken Sie, dass es den Sprung in die Firmen bereits geschafft hat? Ist es bereits fester Bestandteil des Marketing-Mix? Muss jedes Unternehmen im Bereich Social Media aktiv sein?</strong><br />
Nahezu jedes, ja! Es gibt sicherlich noch Nischen in denen die Investitionen in Social Media nicht von dringlicher Wichtigkeit sind, allerdings, wie zuvor bereits angemerkt, haben Unternehmen, die früh in dieses Gebiet einsteigen größere Umsätze als jene die verspätet um die Aufmerksamkeit auf diesen Plattformen buhlen. </p>
<p>Es ist noch ein langer Weg bis das Thema endgültig und auf gesamter Breite Einzug in die Firmen gehalten hat. Viele Unternehmen versuchen sich zwar im Bereich Social Media, aber nur wenige sind kennzahlengetrieben, strukturiert und vielfältig genug in ihren Bemühungen.</p>
<p><strong id="ifrf4">4.	Was wird Ihrer Meinung nach die nächste Revolution im Marketing sein?</strong><br />
Ich glaube, dass das Marketing weiter mit der Technik verschmelzen und noch mehr Kennzahlen- und datengestützt agieren wird, wenn wir die gegenwärtige Situation von Furcht und Unsicherheit im Bezug auf Privatsphäre durchbrechen können, ohne in einen politischen Papierkrieg zu kommen, der Innovationen zurückhält.</p>
<p><strong id="ifrf5">5.	Nicht nur durch die Telekommunikation ist die Gesellschaft immer (orts)unabhängiger geworden. Welchen Einfluss wird das Mobile Marketing auf die Werbebranche und das Käuferverhalten ausüben?</strong><br />
Meiner Meinung nach wird Mobiles Marketing der Internetrevolution insgesamt sehr ähnlich sein. Es wird gezielte ortspezifische Suchmöglichkeiten, soziale und funktionelle Optionen geben. Der größte Effekt wird sein, dass (Software-) Entwicklungen immer schneller den Weg vom Laptop hin zu mobilen Geräten wie Tablets und Handys findend wird.</p>
<p><strong id="ifrf6">6.	In Europa ist das nächste Rettungspaket verabschiedet worden, die US-Märkte stecken weiterhin in der Flaute. Welchen Einfluss glauben Sie, werden die aktuellen Geschehnisse auf das Marketing und den Vertrieb haben?</strong><br />
Seltsamerweise sind die Umsätze und Gewinne der Unternehmen auf einem Rekordhoch, während die Arbeiter- und Mittelschicht in diesen Ländern stark gelitten haben. Ich sehe einen negativen Einfluss auf kleine Unternehmen, allerdings sehe ich keinen großen Einfluss auf Groß-Unternehmen voraus, da sie Wege gefunden haben sich zu differenzieren und zu expandieren trotz (oder teilweise aufgrund) der wirtschaftlichen und politischen Umständen.</p>
<p><strong id="ifrf7">7.	Was können wir von Ihnen beim Marketing &#038; Innovation Forum Europe 2012 erwarten?</strong><br />
Ich werde über das Inbound Marketing sprechen – die Kombination aus content, search, social-community und conversion – und wie es von Unternehmen genutzt werden kann um messbare Resultate zu erzielen.</p>
<p><strong id="ifrf8">8.	Worauf freuen Sie sich am meisten beim Marketing &#038; Innovation Forum Europe 2012?</strong><br />
Ich freue mich sehr darauf mit einem breiten Geschäfts- und Marketingpublikum in Deutschland zu interagieren. Viele meiner Erfahrungen haben sich jeher um die „hardcore search marketing world“ gedreht. Die Möglichkeit anderen zu helfen, den Wert und die Potenziale dieser Welt zu sehen,  ist für mich sehr inspirierend.</p>
<p><em>Mehr Informationen zu Rand Fishkin, seiner Keynote am MIF Europe 2012 als auch zum Forum selbst, finden Sie wie immer unter <a href="http://www.mifeurope.com">www.mifeurope.com</a>.</em></p>
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		<title>„Wir bewegen uns von Social Media zum Social Business“ &#8211; Erich Joachimsthaler im Interview</title>
		<link>http://blog.evoworkx-live.com/2011/11/qa-mit-mif2012-keynote-erich-joachimsthaler/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Erich Joachimsthaler]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Joachimsthaler]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing & Innovation Forum Europe]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Erich Joachimsthaler unterstützt weltweit Unternehmen dabei, richtungsweisende Innovations-, Wachstums- und Marketingstrategien zu entwickeln. Am MIF Europe 2012 in München wird er Ihnen Strategien näherbringen, wie Sie Innovation im Unternehmen dauerhaft fördern und managen. Im Interview hat er uns einen kleinen Vorgeschmack auf seine Keynote im Februar geben können. 1. Welche Rolle spielt ein gezieltes Innovations-Management [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erich Joachimsthaler unterstützt weltweit Unternehmen dabei,   richtungsweisende Innovations-, Wachstums- und Marketingstrategien zu  entwickeln. Am MIF Europe 2012 in München wird er Ihnen Strategien  näherbringen, wie Sie Innovation im Unternehmen dauerhaft fördern und  managen.</p>
<p>Im Interview hat er uns einen kleinen Vorgeschmack auf seine Keynote im Februar geben können.</p>
<p><strong id="ifej1">1. Welche Rolle spielt ein gezieltes Innovations-Management für erfolgreiches Marketing bzw. Vertrieb? Wie müssen sich Unternehmen in diesem Bereich auf die veränderten Vorzeichen, bspw. Stichwort Social Media, einstellen?</strong></p>
<p>Es existieren hier zwei hauptsächliche Aufgaben für das Innovationsmanagement:</p>
<p><em>Erstens </em>stellt es sicher, dass Innovation zum Kunden oder Konsumenten keine gelegentliche Angelegenheit, sondern ein systematischer und sich wiederholender Prozess mit Innovationen darstellt, um abermals zu gewinnen. Es herrscht die Illusion, ein Unternehmen müsse die nächste große Idee finden, aber das ist ein Trugschluss. Es ist wie der Versuch, den Goldtopf am Ende des Regenbogens zu finden. Es ist wie romantischen Träumen nachzujagen. Ein zielorientiertes Innovationsmanagement stellt sicher, dass kleine wie große Ideen systematisch in Innovationen umgesetzt werden. Es stellt sicher, dass ein Unternehmen ein System bereithält, im Markt zu gewinnen. Die gelegentliche Brillanz einer einzelnen Person in einer Firma ist nicht ausreichend, um heutzutage zu gewinnen. Sie müssen sicherstellen, dass sie immer und immer wieder gewinnen.</p>
<p><em>Zweitens </em>stellt Innovationsmanagement sicher, dass Innovationen nicht ausschließlich produktgetrieben sind und bei Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen das volle Spektrum an Innovationen einer Unternehmung zur Verfügung stehen. Hilfreich ist hier, verschiedene Perspektiven verschiedener Funktionsbereichen zu integrieren, von Marketing, Finanzen, Operation und F&amp;E.</p>
<p><strong id="ifej2">2. Aus welchen Gründen bleiben Chancen für Innovation in Unternehmen oftmals ungenutzt?</strong><br />
Der wichtigste Grund für entgangene Chancen ist der Erfolg der Vergangenheit. Erfolg erzeugt nicht Erfolg, er erzeugt Versagen. Je erfolgreicher ein Unternehmen, desto mehr werden die sich bietenden Chancen aus der eigenen Perspektive, den eigenen Möglichkeiten, der eigenen Produkte und Dienstleistungen betrachtet. Der Blickwinkel verengt sich auf bestehende Kunden und Produkte. Je erfolgreicher man ist, desto eher übersieht man die ganz offensichtlichen Chancen.</p>
<p><strong id="ifej3">3. Über Social Media hat die Branche 2011 intensiv diskutiert – ist dieses Thema zwischenzeitlich bereits in den Unternehmen angekommen? Ist es fester Bestandteil im Marketing-Mix? Muss jedes Unternehmen in Social Media aktiv sein?</strong><br />
Wir bewegen uns gerade von Social Media zum Social Business. Gerade erst realisieren Firmen, dass Social Media Aktivitäten nicht nur aus Facebook, LinkedIn und Twitter bestehen. Unternehmen entwickeln gegenwärtig erst ein unternehmerisches Verständnis für „Social Technologies„ und soziale Netzwerke. Als Teil dieser neuen Perspektive integrieren sie vollends „Social Technology“, Social Media und soziale Netzwerke in jedem Aspekt des Marketing Mix, von der Generierung von Konsumentenverständnis, dem Markenaufbau, dem Kundendienst, dem Customer Experience Management (CRM), zu Marktforschung und mehr. Wir befinden uns in einer totalen Veränderung in der Definition, was „Social“ wirklich für Unternehmen bedeutet. Ja, jedes Unternehmen muss in diesem Bereich aktiv sein, keine Frage.</p>
<p><strong id="ifej4">4. Wo sehen Sie die nächste große Revolution in Sachen Marketing?</strong><br />
Wir befinden uns inmitten drei großer Trends: der wachsenden Allgegenwärtigkeit technischer Geräte, der unbegrenzten Menge an Speicherkapazität und dem Wachstum von Netzwerken jenseits des Internets. Diese drei Trends verschwören sich, den traumatischsten  Wandel der letzten 50 oder 60 Jahre im Marketing zu generieren. Das Schlagwort ist hier nicht „Push“, sondern „Pull“. Die Konsumenten werden in der Lage sein, nahtloser denn je mit Marken zu interagieren. Die Konsumenten werden entscheiden, an welchen Markenwelten und Ökosystemen sie teilenehmen möchten, und anderen fern bleiben. Jene, die Zugang zu diesen erhalten, werden sich im täglichen Leben mit diesen nahtloser denn je verbinden – durch alle Arten technologischer Errungenschaften inklusive mobiler, standortgebundener, Visusalisierungtechniken, neuen Suchtechniken und mehr.</p>
<p><strong id="ifej5">5. Die Gesellschaft wird nicht nur in Sachen Telekommunikation immer (orts)ungebundener. Welchen Einfluss wird das Mobile Marketing auf die Werbebranche und das Kaufverhalten in Zukunft ausüben?</strong><br />
„Mobile“ [Marketing] wird die nächste große Herausforderung darstellen. Es wird die Werbebranche ebenso stark beeinflussen wie das Kaufverhalten von Konsumenten und Kunden.</p>
<p><strong id="ifej6">6. In Europa ist das nächste Rettungspaket verabschiedet worden, die US-Märkte stecken weiterhin in einer großen Flaute &#8211; welchen Einfluss glauben Sie, werden die aktuellen Geschehnisse auf das Marketing und den Vertrieb haben?</strong><br />
Die Vereinigten Staaten werden stärker den je aus dieser „Flaute“ hervor gehen. „Not macht erfinderisch“, besagt ein altes Sprichwort. Über die ganze USA verteilt, insbesondere aber in New York City und dem Silicon Valley, herrscht eine außergewöhnliche Resonanz bezüglich neuer Technologien und es existiert ein gut geschmiertes Ökosystem, welches Innovation ermöglicht und am Markt platziert.</p>
<p><strong id="ifej7">7. Was können wir von Ihnen am Marketing &amp; Innovation Forum Europe 2012 erwarten?</strong><br />
Ich lebe in beiden Welten, den Vereinigten Staaten und Europa. Mein Blickwinkel wird daher die Vereinigten Staaten und Europa überspannen. Am wichtigsten jedoch ist, dass ich sehr stark an das Sprichwort glaube, dass die Rolle des Marketing in der Schaffung des Kunden besteht (Peter Drucker). Wenn dies zutrifft, dann eröffne ich einen einzigartigen Einblick &#8211; den wir die „Outside-in“- Perspektive nennen – in die Art und Weise, wie Innovationen Unternehmenserfolg vorantreiben. Ich denke, Firmen versäumen Innovationen immer wieder, indem sie die Welt der Kunden im Sinne von Zielen begreifen (ich hoffe, dass zielorientiertes Innovationsmanagement nicht unterstellt, die Kunden seien das Ziel). Die Kunden wollen nicht als Zielscheibe verstanden werden. Sie stehen nicht am Ende einer Schießbahn, darauf wartend, dass sie sich mit Ihren Botschaften an sie richten und schmerzhaft erschossen zu werden. Ich kann Ihnen eine Perspektive aufzeigen, wie Unternehmen, welche erfolgreich Innovationen betrieben wollen, die sich bietenden Chancen der unternehmensexternen Welt wahrnehmen sollten.</p>
<p><strong id="ifej8">8. Worauf freuen Sie sich am meisten am Marketing &amp; Innovation Forum?</strong><br />
Die Interaktion mit den Teilnehmen und anderen Rednern; ich würde gerne die anderen Vorträge der Konferenz anhören und verinnerlichen.</p>
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		<title>&#8220;The Innovator&#8217;s Cookbook&#8221; &#8211; neues Buch von Steven Johnson erschienen:</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Steven B. Johnson]]></category>
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		<category><![CDATA[inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Oktober ist in den USA das neue Buch von Steven Johnson erschienen. Vielmehr eine Sammlung von Ideen, Gedanken und Erkenntnissen etablierter wie aktueller Innovatoren als ein eigenständiges Werk, spannt „The Innovator&#8217;s Cookbook: Essentials for Inventing What Is Next“ nicht nur einen Bogen über die Zeit, sondern auch über die verschiedensten Gebiete &#8211; von Wissenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Oktober ist in den USA das neue Buch von Steven Johnson erschienen. Vielmehr eine Sammlung von Ideen, Gedanken und Erkenntnissen etablierter wie aktueller Innovatoren als ein eigenständiges Werk, spannt „The Innovator&#8217;s Cookbook: Essentials for Inventing What Is Next“ nicht nur einen Bogen über die Zeit, sondern auch über die verschiedensten Gebiete &#8211; von Wissenschaft und Technologie bis hin zu Bildung und Kunst.</p>
<p>Fast schon traditionell stellt uns Steven das Buch in einem kleinen Trailer vor, den wir Ihnen selbstverständlich wieder im Newsbereich unserer MIF Europe Homepage hinterlegt haben.</p>
<p><a href="http://www.mifeurope.com/News/the-innovator-s-cookbook-steven-b-johnson/">Zum Video</a></p>
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		<title>Im Interview: Prof. Dr. Dirk Zupancic über Value-Selling</title>
		<link>http://blog.evoworkx-live.com/2011/09/im-interview-prof-dr-dirk-zupancic-uber-value-selling/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 07:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MIF Europe Speaker Prof. Dirk Zupancic entwickelte zusammen mit dem Beratungsunternehmen Mercuri International das Konzept des Value-Selling-Prozesses, dessen Erfolg auf einem systematischen Prozess in sechs Schritten beruht. Fokussiert werden hierbei Kundenbeziehungen zur höheren Managementebene mit dem Ziel, diese zu erweitern, zu festigen und so Wachstum zu generieren. Wie diese sechs Schritte sich inhaltlich gestalten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MIF Europe Speaker Prof. Dirk Zupancic entwickelte zusammen mit dem Beratungsunternehmen Mercuri International das Konzept des Value-Selling-Prozesses, dessen Erfolg auf einem systematischen Prozess in sechs Schritten beruht. Fokussiert werden hierbei  Kundenbeziehungen zur höheren Managementebene mit dem Ziel, diese zu erweitern, zu festigen und so Wachstum zu generieren. Wie diese sechs Schritte sich inhaltlich gestalten und welche Rolle hierbei Innovationen spielen, das verriet der Leiter des Kompetenzzentrum Business-to-Business-Marketing am Institut für Marketing der Universität St. Gallen dem Magazin Panorama (2-2011) im Interview. Wir haben Ihnen dieses im News-Bereich des MIF Europe bereitgestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.</p>
<p><a href="http://www.mifeurope.com/News/im-interview-prof-dr-dirk-zupancic-ueber-value-selling/?stage=Live">Zum Interview</a></p>
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		<title>Neu am MIF Europe 2012: Dr. Erich Joachimsthaler</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 11:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
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		<description><![CDATA[evoworkx live freut sich, einen weiteren großen Vordenker in München begrüßen zu dürfen, der das Spektrum unseres MIF Europe 2012 bereichert: Dr. Erich Joachimsthaler &#8211; Markenstratege, Innovator, Allrounder. Neben verschiedenen akademischen Abschlüssen wie einem Master of Science in Statistik und Marketing und einem Ph.D. in Business Administration sowie Lehraufträgen an angesehenen Instituten, gründete er die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>evoworkx live freut sich, einen weiteren großen Vordenker in München begrüßen zu dürfen, der das Spektrum unseres MIF Europe 2012 bereichert: Dr. Erich Joachimsthaler &#8211; Markenstratege, Innovator, Allrounder.</p>
<p>Neben verschiedenen akademischen Abschlüssen wie einem Master of Science in Statistik und Marketing und einem Ph.D. in Business Administration sowie Lehraufträgen an angesehenen Instituten, gründete er die Strategie- und Marketingberatung Vivaldi Partners, die heute führende Unternehmen und Marken weltweit berät.</p>
<p>Seit Beginn der 90er Jahre liegt Dr. Joachimsthalers Themenschwerpunkt auf Marketing und Markenmanagement. Mit Prof. Dr. David A. Aaker hat er neben zahlreichen Artikeln und mehrfach ausgezeichneten Best Practice-Beispielen den Bestseller „Brand Leadership” (Januar 2000) verfasst. Sein neues Buch „Hidden in Plain Sight“ beschäftigt sich mit dem Beitrag von Marken zur Wertschaffung und Wachstum im Unternehmen.</p>
<p>Wir sind gespannt auf seine Keynote am Marketing &#038; Innovation Forum Europe 2012.<br />
<a href="http://www.mifeurope.com/"><br />
Zum Forum</a></p>
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		<title>Steven B. Johnson: &#8220;Where good ideas come from&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 12:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo entstehen gute Ideen wirklich? An einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit oder durch eine bestimmte Person? Die RSAnimation von Steven Johnson’s „Where good ideas come from” veranschaulicht auf eine sehr originelle Weise, wie Ideen entstehen und sich entwickeln. Im News-Bereich unserer MIF Europe-Seite haben wir Ihnen das Video hierzu hinterlegt. Wir wünschen Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo entstehen gute Ideen wirklich? An einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit oder durch eine bestimmte Person? Die RSAnimation von Steven Johnson’s „Where good ideas come from” veranschaulicht auf eine sehr originelle Weise, wie Ideen entstehen und sich entwickeln. Im News-Bereich unserer MIF Europe-Seite haben wir Ihnen das Video hierzu hinterlegt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei, und vielleicht hat sich am Ende der Animation ja auch bei Ihnen ein Gedankenpuzzle zu einer leuchtenden Idee entwickelt?</p>
<p><a href="http://www.mifeurope.com/News/von-schildkroeten-und-kaffeehaeusern-where-good-ideas-come-from/">Zum Video</a></p>
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		<title>Keynote-Speaker Steven B. Johnson im Tagesspiegel-Interview</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 08:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alex Bogusky]]></category>
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		<description><![CDATA[MIF Europe 2012 Keynote-Speaker und Bestseller-Autor (&#8220;Where good ideas come from&#8221;) Steven B. Johnson stand dem Tagesspiegel Rede und Antwort zum Thema Innovationen, wie sie entstehen und welche Voraussetzungen neue Ideen benötigen. Lesen Sie hier das ganze Interview, und warum der Gedankenaustausch Ihrer Mitarbeiter und die Zusammenführung &#8220;halber Ideen&#8221; meist die Triebfedern des Fortschritt darstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mifeurope.com/">MIF Europe 2012</a> Keynote-Speaker und Bestseller-Autor (&#8220;Where good ideas come from&#8221;) Steven B. Johnson stand dem Tagesspiegel Rede und Antwort zum Thema Innovationen, wie sie entstehen und welche Voraussetzungen neue Ideen benötigen. Lesen Sie <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-trick-ist-seiner-zeit-zwei-jahre-voraus-zu-sein/4040412.html">hier </a>das ganze Interview, und warum der Gedankenaustausch Ihrer Mitarbeiter und die Zusammenführung &#8220;halber Ideen&#8221; meist die Triebfedern des Fortschritt darstellen und weniger aus Geistesblitzen einzelner Genies entstehen.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-trick-ist-seiner-zeit-zwei-jahre-voraus-zu-sein/4040412.html">Zum Interview</a></p>
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		<title>&#8220;Musiker sind anders &#8211; Manager auch!&#8221; &#8211; Miha Pogacnik im Interview</title>
		<link>http://blog.evoworkx-live.com/2011/07/musiker-sind-anders-manager-auch-miha-pogacnik-im-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 15:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andersindset</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Jürgen Heraeus]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Joachimsthaler]]></category>
		<category><![CDATA[Finn E. Kydland]]></category>
		<category><![CDATA[Miha Pogacnik]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Brigitte Witzer]]></category>
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		<description><![CDATA[Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter? Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht, da sie im Prinzip der Mutterboden der Europäischen Substanz ist. Eigentlich wird die klassische Musik in den höheren Positionen und Führungszentren eher als höhere Unterhaltungsform und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong id="mp1">Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter? </strong></p>
<p>Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht,  da sie im Prinzip der Mutterboden der Europäischen Substanz ist. Eigentlich wird die klassische Musik in den höheren Positionen und Führungszentren eher als höhere Unterhaltungsform und nicht als Prozess und Lernchance wahrgenommen, obwohl es genau dort gilt die Kunst neu zu entdecken und sie als Erziehungsprinzip für Faktoren anzuwenden die heute mit größter Notwendigkeit aus der Zukunft auf uns zukommen.</p>
<p>Ich gebe ihnen ein Beispiel mit zwei interessanten Komponenten aus dem Bereich Symphonie: Wenn man sich ein Symphonieorchester anschaut, kann man sofort eine Parallele zu einer Organisation herstellen. Nur, dass dieses Orchester mit seinen einzelnen Gruppen in einer außergewöhnlich präzisen Zusammenarbeit miteinander arbeitet. Man kann sehr wohl sagen, dass Musiker nicht die einfachsten Menschen sind und sehr viele Eigenarten besitzen. Dennoch verlieren sie diese in genau dem Moment, an dem der Konzertmeister präsent wird. Sie geben sie an das Höhere, das heißt an die Symphonie, ab und es wird zusammen musiziert und gestaltet. Man gibt sich in dem auf, was man tut.</p>
<p>Nun kann man auch sagen, dass Manager nicht die einfachsten Menschen der Welt sind. Das Problem ist nur, dass sie ihre Eigenarten auch behalten, wenn sie ihrem Beruf nachgehen. Wo ist die Partitur, die ihnen die Möglichkeit gibt, über sich hinauszuwachsen und einer größeren Sache zu dienen? Wo sind diejenigen Führungskräfte, die in der Lage sind, dieses Rohmaterial so in die Hände zu nehmen, dass eine Partitur für ein Unternehmen entsteht, welcher die Mitwirkenden mit Begeisterung, Freude und größtem Engagement den Visionen und Strategien des Unternehmens folgen können? Es muss das Gefühl da sein, dass die Arbeit, die man vollbringt, auch eine persönliche Weiterbildung hervorruft und somit die Arbeit ein Teil des Lebens wird. Man muss die Teilnehmer in die Musik eintauchen lassen, sie mit ein paar Begriffen die Aufmerksamkeit auf die Vorgänge richten und Sie werden selber eine Beziehung zu ihr aufbauen, um Lösungen für die eigenen Probleme und Fragen ausfindig zu machen. Dies geschieht auf der höchsten Ebene, die Ebene der Ebenen: Liebe. </p>
<p><strong id="mp2">Inwiefern sind Sie der Meinung, dass eine Partitur sich entwickeln und entstehen muss, und in wie weit man als Leader oder Unternehmen Vorgaben machen muss? Bei einem Zusammenspiel mehrerer Solisten ist es schon wichtig, ein klares Ziel vorgegeben zu haben. Inwiefern kann ich als Leader da Einfluss nehmen? </strong></p>
<p>Die Unternehmenspartitur muss aus dem Ganzheitlichen erfasst werden, das bedeutet, dass jedes einzelne Element &#8211; ob Lieferant oder Unternehmensführung &#8211; genauso wie die einzelnen Noten in einem Stück, eine Rolle spielen.</p>
<p>Man hat zunächst Rohmaterial und kennt die Gegebenheiten einer zu behandelnden Materie. Dann ist allerdings die Frage, ob man einen künstlerischen Sinn für diese Elemente entwickeln kann. Ob man jetzt pragmatisch darauf schaut oder ob man es schafft, dieses Geschehen ganzheitlich zu betrachten und seine eigene Phantasie daran zu knüpfen. Wenn man so weit gekommen ist, dass man seine Persönlichkeit mit dieser Sache verbindet, dann ist man schon auf dem Weg seine Unternehmenspartitur zu komponieren. Es fehlt viel zu oft an der Phantasie in einem Unternehmen. Man ist sogar stolz  darauf pragmatisch vorzugehen. Doch leben ist nicht pragmatisch. Leben ist Phantasie. Die Phantasie begeistert, belebt das Ganze und ist vor allem wichtig, wenn man mit Menschen zu tun hat.  Dies ist ein neues Feld, welches noch weiterentwickelt werden muss: Die Frage, wie man die Phantasie in die Visionenbildung eines Unternehmens bekommt. </p>
<p><strong id="mp3">Sehen Sie es auch ein bisschen als Problem, dass die Unternehmer immer auf der Suche nach dem Neuen sind und weniger zurück auf die Substanz und die alten Werte gehen?</strong></p>
<p>Ich nehme oftmals etwas ganz Altes und setzte es in einen neuen Kontext, sodass es wie etwas Neues erscheint. Es kommt darauf an, wie etwas wahrgenommen wird und wie man zu etwas steht. Darin liegt im Grunde die Innovation, denn eigentlich existiert ja schon alles und wir kennen ja eigentlich auch schon alles.</p>
<p>Wir haben mit Unternehmen zu tun und wissen, dass die Konzentration eigentlich auf dem Service liegt. Außerdem wissen wir, dass der Mensch vielschichtig ist. Trotzdem nehmen wir nicht genug Rücksicht darauf und versuchen, immer nur so schnell wie möglich so viel wie möglich an den Kunden zu bringen. Doch das ist nicht die Zukunft eines Unternehmens, da ein Übermaß an Produkten besteht und nun die Frage gestellt werden muss, welche Techniken in dieser Hinsicht weiterhelfen können, ohne die Sensibilität und Sinne der Menschen zu vernachlässigen. Für diese Form der Unternehmensführung gibt es zu wenige Weiterbildungsmöglichkeiten und an dieser Stelle sind nun die Künstler und Musiker gefragt, Methoden zu entwickeln, die diese Gefühlswelt in ein organisiertes Konzept oder eine Gefühlsarchitektur umsetzen. Es fließt viel zu viel Geld in die falschen Dinge und genau dort, wo es gilt zu investieren, ist es den meisten Unternehmen zu viel. Man muss diese Fähigkeiten entdecken, sie schätzen lernen und dort, wie überall sonst auch im Business, ökonomisch denken und in die Menschen investieren. </p>
</p>
<p><strong id="mp4">Glauben Sie, dass ein Zusammenspiel von ökonomischem und ökologischem Handeln in der Zukunft vor Krisen schützen kann? </strong></p>
<p>Als erstes ist es immer wichtig, ein Gleichgewicht zu halten. Natürlich müssen Effizienz und  Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Das ist aber nichts Neues. Der andere Punkt ist allerdings, dass heutzutage die Unternehmen immer mehr in Sachen Mehrwert für die Gesellschaft unter die Lupe genommen werden. Wenn ein Unternehmen einen gesellschaftlichen Faktor darstellt und nicht nur eine Geldmaschine, dann geht es eigentlich schon fast um eine Gewissensfrage: Kann sich ein Unternehmen heutzutage überhaupt noch leisten nicht nachhaltig, unökonomisch und sozial ignorant zu handeln? Und in diesem Punkt heißt es eben Menschen zu Rate zu ziehen, die den Unternehmensmitgliedern Fähigkeiten vermitteln, welche sich auf das Menschliche und Vorausschauende beziehen. Denn Menschen mit diesen vielseitigen Fähigkeiten sind diejenigen, die ein Unternehmen aus der nächsten Krise herausziehen. </p>
<p><strong id="mp5">Welches Wachstumspotential haben Unternehmen, die effizient wirtschaften und ökologisch handeln? </strong></p>
<p>Das Größte. Das ist doch klar. Nur darf eben in dieser Sache nicht im Quartal gedacht, sondern es muss langfristig investiert werden. Natürlich gibt es einige, die sich diese Investition nicht leisten können. Jedoch gibt es auch viele Unternehmen die zu lange warten, meistens bis es zu spät ist und in diesem Fall muss dann wieder an den falschen Dingen gespart werden.  </p>
<p><strong id="mp6">Musik macht ja bekanntlich kreativ. Mit welchem musikalischen Konzept würden Sie Manager zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren wollen? </strong></p>
<p>Die Frage ist: Was ist Nachhaltigkeit? Für mich ist Nachhaltigkeit, wenn ich nach Jahren einem Manager begegne, er mich auf einen meiner damals präsentierten musikalischen Vorträge anspricht, aber ich mich nicht mal an ihn erinnere. Nachhaltigkeit ist Erinnerungsfähigkeit. Und in der Musik bezieht sich Nachhaltigkeit auf das Bewundern. Wenn ich ein Stück so bewundere, dass ich mich hineinversetzen kann und es richtig fühle, man in diesen organischen Prozess durch Gefühl, Interesse und Arbeit hineingekommen ist, wird eigentlich ausgeschlossen, nicht nachhaltig zu handeln. </p>
<p><strong id="mp7">Musik &#8211; Human Relationship – Nachhaltigkeit, das klingt nach einem perfekten Dreiklang: Wie kann daraus nachhaltiges Handeln und ein neues Miteinander im Unternehmen entstehen? </strong></p>
<p>Ich habe unheimliche Erwartungen und Glauben an die menschlichen Fähigkeiten. Wenn man in diesen sogenannten Dreiklang eintauchen kann, werden unwesentliche Dinge mit viel mehr Leichtigkeit weggeschoben, um sich mit viel größerem Willen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich denke, wenn man dieses Erlebnis wirklich wahrnimmt und man wirklich in diese Welt eintauchen kann, dass dann die Entwicklung durch Investition erfahren wird. Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dieser Art der Unternehmensstrategie nicht identifizieren können und das ist auch in Ordnung so. Dennoch glaube ich daran, dass diejenigen, die den Anklang finden, auch langfristig die Führung übernehmen werden. </p>
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